Ödenburg: Bauernblöcke
30. Januar 2011Eine alte Strategie landwirtschaftlicher Orte ist das Versetzen der Hausblöcke. Es entsteht dadurch ein größerer Wendekreis für die großen, oft sperrigen Fuhrwerke.
Dass die sozialistischen, internationalen Stadtplaner der siebziger Jahre sich bei der Errichtung dieser Wohnblöcke in der Umgebung umgeschaut haben, ist irgendwie lustig.
Wandorf: das Klosterhotel
30. Januar 2011Das Wandorfer Paulinerkloster hat eine bewegte Geschichte. (siehe Weblink). Was ihm jüngst wiederfahren ist, kann man nur als extremen Glücksfall bezeichnen. Es wurde, nachdem die Mönche ausgezogen waren, gekauft, es wurde allerordentlichst renoviert (das sieht man leider viel zu selten), es wurde geschmackvoll eingerichtet, aber das ist alles nur eine Nebensache.
Das Wichtigste ist: es wurde mit Geist, mit einem neuen Geist befüllt. Aus dem Kloster wird ein stilles Hotel mit Kloster-Bio-Küche. Jeder Besucher, der vorbeikommt und ein spirituelles Buch für die neu errichtete Bibliothek (sic!) mitbringt, bekommt eine Führung umsonst. Welch eine schöne Idee… Also unbedingt kommen und Bücher mitbringen, ja? Diese Bibliothek sollte voll zu kriegen sein, oder?
Sehr charmante Führerin übrigens, danke schön!
Weblinks:
http://www.oedenburgerland.de/index.php?option=com_content&task=view&id=89&Itemid=78
http://www.banfalvakolostor.hu/de
Wien: das zarte Theater
28. Januar 2011Lackenbach: das Winterschloß
27. Januar 2011Wien: Kunstlob im Kunstort
25. Januar 2011Vielleicht der zur Zeit schönste, moderne Innenraum Österreichs ist die Adlerstiege in der Wiener Hofburg geworden. Eine Intervention des großartigen Künstlers Peter Baldinger machte es möglich. Diesen Weg durschritt ich, um der Ehrung eines anderen, großartigen Künstlers beizuwohnen: der Fotograph Paul Albert Leitner bekam heute den Österreichischen Kunstpreis. Beiden: Chapeaux!
Graz: das immer neue Kaufhaus
21. Januar 2011Das Kaufhaus Kastner & Öhler in Graz gibt es seit hundert Jahren und es erfindet sich immer wieder neu. Der letzte Coup war der Rückbau des jahrzehntelang unter Gipskartonfaserplatten konservierten Einkaufstempels aus der Jahrhundertwende und der erste Teil des spanischen Daches.
Was die Pläne schon vermuten ließen, bestätigt der ausgeführte Prototyp. Ein tolles neues high light der Stadt. Ist ab nun ein weiterer, fixer Bestandteil meiner inneren Graz-Karte.













